Man sollte nicht davon ausgehen, dass es nach der schriftlichen Prüfung besser wird, denn dem ist leider nicht so.
Ich komme mir gerade vor wie in einem Gynäkologiestudium, alles zur Menstruation, Zellteilung, Stadien der Schwangerschaft, Stadien der Geburt, in welchen Intervallen Wehen kommen, wie setzt sich die Muttermilch zusammen etc.
Wir müssen sämtliche Medizinischen Texte können, die zudem grauenvoll übersetzt wurden.
Da kann man nur sagen Augen zu und durch....
Es ist spannend, wie das Gehirn an einem Punkt seine Schutzfunktion einstellt und einfach nicht mehr weiter arbeitet, da hilft nur Schlafen gehen.
Ich zähle die Tage, bis zum Ende und freue mich, wenn ich endlich wieder zu Hause bin.
Erschöpfte Grüße aus der Schweiz
Dienstag, 18. Oktober 2011
Samstag, 15. Oktober 2011
Es gibt mich noch...
Ich bin noch da und mir raucht immer noch der Kopf, stehe kurz vor ner Sehnenscheidenentzündung und leide unter permanenter Nackenverspannung.
Alles hat seinen Preis.... ;-)
50% meiner Prüfung habe ich bestanden, wir haben heute die Information bekommen, dass jeder Student Examen A und B bestanden hat.
Jetzt stehen uns die Vorbereitungen für die praktische und mündliche Prüfung bevor.
Viele Grüße aus der mittlerweile dunklen Schweiz.
Nicole
Alles hat seinen Preis.... ;-)
50% meiner Prüfung habe ich bestanden, wir haben heute die Information bekommen, dass jeder Student Examen A und B bestanden hat.
Jetzt stehen uns die Vorbereitungen für die praktische und mündliche Prüfung bevor.
Viele Grüße aus der mittlerweile dunklen Schweiz.
Nicole
Freitag, 7. Oktober 2011
Erste Woche geschafft
Juhu die erste Woche ist geschafft.
Wir müssen "nur" lernen und trotzdem ist es ganz schön anstrengend, geistige Arbeit ermüdet.
Wir arbeiten jeden Tag mehrere Themen durch und machen uns ein Raster, was und in welcher Struktur es dann für die Prüfung wichtig ist.
Für einen kleinen Einblick in unser "organisiertes" Aufarbeiten der Themen habe ich ein Tafelbild abfotografiert
ich finde die Struktur einen Traum ;-)
Jetzt heißt es am Wochenende alle Themen durcharbeiten´.
Ein schönes Wochenende aus der Schweiz
Wir müssen "nur" lernen und trotzdem ist es ganz schön anstrengend, geistige Arbeit ermüdet.
Wir arbeiten jeden Tag mehrere Themen durch und machen uns ein Raster, was und in welcher Struktur es dann für die Prüfung wichtig ist.
Für einen kleinen Einblick in unser "organisiertes" Aufarbeiten der Themen habe ich ein Tafelbild abfotografiert
ich finde die Struktur einen Traum ;-)
Jetzt heißt es am Wochenende alle Themen durcharbeiten´.
Ein schönes Wochenende aus der Schweiz
Montag, 3. Oktober 2011
Am Rande des Nervenzusammenbruches ....
Juhu es ist wieder soweit,
die Nerven liegen blank.
Das Wiedersehen mit all meinen Mitstudentinnen war richtig schön und der Tag hat gut begonnen, es gab viel zu reden und jeder musste auf den neusten Stand gebracht werden.
Jetzt ist erst einmal Wiederholung angesagt, leider hat das Abrufen all meiner Informationen heute noch nicht funktioniert, ich werde noch ein wenig in den Schubladen suchen müssen ;-)
All das war noch in Ordnung, die Schule war um 15.00 Uhr zu Ende und wir konnten den Heimweg antreten.
Planung für Heute Nachmittag / Abend
- Wir schreiben uns Karteikarten und Gliedern die Themen auf
- Einen Ordner inkl. Index zur Kontrolle fertig machen, d.h Nummerierung der Seiten per Hand, ganze 282 Seiten und dies in den Index übertragen
O.k. ich mach erst "schnell" den Ordner fertig!
Fazit: Nach 3 stündigem Kampf mit der Formatierung des bereits vorbereiteten Index, die komplette Formatierung gelöscht und neu geschrieben und festgestellt, dass ich ganz andere Aufschriebe habe als Andrea, ich glaub wir haben unterschiedliche Vorlesungen besucht !?
Jetzt habe ich dir restliche Zeit damit verbracht, jeden Index neu zu schreiben und zu formatieren, es ist noch keine einzige Karteikarte geschrieben und wird heute auch nicht mehr dazu kommen.
die Nerven liegen blank.
Das Wiedersehen mit all meinen Mitstudentinnen war richtig schön und der Tag hat gut begonnen, es gab viel zu reden und jeder musste auf den neusten Stand gebracht werden.
Jetzt ist erst einmal Wiederholung angesagt, leider hat das Abrufen all meiner Informationen heute noch nicht funktioniert, ich werde noch ein wenig in den Schubladen suchen müssen ;-)
All das war noch in Ordnung, die Schule war um 15.00 Uhr zu Ende und wir konnten den Heimweg antreten.
Planung für Heute Nachmittag / Abend
- Wir schreiben uns Karteikarten und Gliedern die Themen auf
- Einen Ordner inkl. Index zur Kontrolle fertig machen, d.h Nummerierung der Seiten per Hand, ganze 282 Seiten und dies in den Index übertragen
O.k. ich mach erst "schnell" den Ordner fertig!
Fazit: Nach 3 stündigem Kampf mit der Formatierung des bereits vorbereiteten Index, die komplette Formatierung gelöscht und neu geschrieben und festgestellt, dass ich ganz andere Aufschriebe habe als Andrea, ich glaub wir haben unterschiedliche Vorlesungen besucht !?
Jetzt habe ich dir restliche Zeit damit verbracht, jeden Index neu zu schreiben und zu formatieren, es ist noch keine einzige Karteikarte geschrieben und wird heute auch nicht mehr dazu kommen.
Sonntag, 2. Oktober 2011
Angekommen
Endlich geschafft
nach einer Autofahrt von doch sage und schreibe 4,5 Stunden bin ich angekommen.
Bei Fahrtbeginn hat mir mein Navi gesagt, ich sei in 3,25 Stunden am Ziel,
was ist schief gelaufen?!
Die Autobahn war frei, keine LKWs waren zu sehen allerdings Baustellen, eine nach der Anderen und dann kam noch meine Müdigkeit dazu. Der Weg war noch nie so weit wie heute...
Ich hangelte mich von Rasthof zu Rasthof und investierte ein Vermögen in Cola und Red Bull.
Jetzt sind alle Klappkörbe, Taschen und Trollis in der Wohnung, alles ist verstaut und ich kann endlich das tun, was ich so gerne mache und nie Zeit dazu finde.
Ich koche für Andrea und mich ein leckeres Abendessen dank Thermomix. (der mich überall hin begleiten muss)
Ich wünsche eine schöne Zeit bis bald.
Nicole
nach einer Autofahrt von doch sage und schreibe 4,5 Stunden bin ich angekommen.
Bei Fahrtbeginn hat mir mein Navi gesagt, ich sei in 3,25 Stunden am Ziel,
was ist schief gelaufen?!
Die Autobahn war frei, keine LKWs waren zu sehen allerdings Baustellen, eine nach der Anderen und dann kam noch meine Müdigkeit dazu. Der Weg war noch nie so weit wie heute...
Ich hangelte mich von Rasthof zu Rasthof und investierte ein Vermögen in Cola und Red Bull.
Jetzt sind alle Klappkörbe, Taschen und Trollis in der Wohnung, alles ist verstaut und ich kann endlich das tun, was ich so gerne mache und nie Zeit dazu finde.
Ich koche für Andrea und mich ein leckeres Abendessen dank Thermomix. (der mich überall hin begleiten muss)
Ich wünsche eine schöne Zeit bis bald.
Nicole
Samstag, 1. Oktober 2011
Countdown
Herzlich Willkommen zum letzten Blog.
Für alle, die sich auf meine tollen Erlebnisse freuen,
es fängt schon an :-)
Ich laufe total orientierungslos durch meine Wohnung und versuche alles zu packen, was ich für die nächsten 5 Wochen benötige, die letzten 3 mal bin ich gut mit meinem Kombi in die Schweiz gekommen,
ich glaube jetzt benötige ich einen LKW.
Aus irgendeinem seltsamen Grund habe ich auf einmal so viele Kleidungsstücke, die ich auftragen möchte (ob das an der Tatsache liegt, dass ich von Montags bis Freitags immer mit dem Modelabel Engelbert Strauss posiere!?)
Ich glaube ich kann direkt nach Madrid fahren um auf die Laufstege der weiten Welt zu erobern, mit dem was ich einpacke...
und weiter gehts...
Es ist wirklich blöd, wenn man den eigenen Haustürschlüssel mit dem Haustürschlüssel der Eltern an einem Bund hat und dieser in der Wohnung liegt vor deren verschlossenen Türe man steht.
Noch besser ist es dann, wenn der Ersatzschlüssel bei den Eltern deponiert ist, die sich gerade tolle Tage auf den Bergen am Gardasee gönnen.
Gott sei dank gibt es Familienmitglieder die nach dem Rechten schauen - mein Pate kam gerade angefahren, als ich vor der verschlossenen Türe meiner Eltern stand und was hat er dabei Juhu den Hausschlüssel meiner Eltern.
Ich würde sagen, so kann es weiter gehen...
gesagt getan, auf gehts in unseren kleinen Edeka im Ort, noch schnell was kaufen, für die nächsten zwei Tage o.k. man sollte öfter einkaufen gehen, dann wüßte man, wenn der Edeka Urlaub hat ...
So jetzt ist es mittlerweile 10.00 Uhr und ich hatte doch schon genug erlebt für diesen Tag, ich hoffe, die Situation entspannt sich für den restlichen Tag ..
Für alle, die sich auf meine tollen Erlebnisse freuen,
es fängt schon an :-)
Ich laufe total orientierungslos durch meine Wohnung und versuche alles zu packen, was ich für die nächsten 5 Wochen benötige, die letzten 3 mal bin ich gut mit meinem Kombi in die Schweiz gekommen,
ich glaube jetzt benötige ich einen LKW.
Aus irgendeinem seltsamen Grund habe ich auf einmal so viele Kleidungsstücke, die ich auftragen möchte (ob das an der Tatsache liegt, dass ich von Montags bis Freitags immer mit dem Modelabel Engelbert Strauss posiere!?)
Ich glaube ich kann direkt nach Madrid fahren um auf die Laufstege der weiten Welt zu erobern, mit dem was ich einpacke...
und weiter gehts...
Es ist wirklich blöd, wenn man den eigenen Haustürschlüssel mit dem Haustürschlüssel der Eltern an einem Bund hat und dieser in der Wohnung liegt vor deren verschlossenen Türe man steht.
Noch besser ist es dann, wenn der Ersatzschlüssel bei den Eltern deponiert ist, die sich gerade tolle Tage auf den Bergen am Gardasee gönnen.
Gott sei dank gibt es Familienmitglieder die nach dem Rechten schauen - mein Pate kam gerade angefahren, als ich vor der verschlossenen Türe meiner Eltern stand und was hat er dabei Juhu den Hausschlüssel meiner Eltern.
Ich würde sagen, so kann es weiter gehen...
gesagt getan, auf gehts in unseren kleinen Edeka im Ort, noch schnell was kaufen, für die nächsten zwei Tage o.k. man sollte öfter einkaufen gehen, dann wüßte man, wenn der Edeka Urlaub hat ...
So jetzt ist es mittlerweile 10.00 Uhr und ich hatte doch schon genug erlebt für diesen Tag, ich hoffe, die Situation entspannt sich für den restlichen Tag ..
Montag, 9. Mai 2011
Kinder Neuropsychiatrie
Viele spannende Themen in der Kinder Neuropsychiatrie haben wir in den letzten Tagen studiert.
Ein Punkt ist die Rolle des Vaters, die sich in der heutigen Zeit doch schon sehr geändert hat.
Früher war es ganz klar geregelt, der Vater ist der Versorger der Familie, er geht frühs aus dem Haus und kommt am Abend von der Arbeit zurück.
Mit dem Kind hat er erst wirklich Kontakt, wenn es 6 oder 7 Jahre alt ist.
In den letzten 30 Jahren haben Psychologen die Wichtigkeit des Vaters für das Kind herausgefunden.
Früher dachte man, dass das Kind als leeres Gefäß geboren wird, und nichts kann. Doch der sensitive Reichtum zeigt, was das Kind bereits alles aufnimmt.
Das Kind hört schon ganz früh während der Schwangerschaft, somit hört es auch die Stimme des Vaters.
Die Anwesenheit des Vaters macht die Familie erst wirklich möglich.
Alfred Tomatis sagte folgendes:
"Für das Kind ist die Mutter die Erde, die Erde die das Kind akzeptiert und ernährt, aber der Vater ist die Sonne, die es erblühen lässt. Der Vater ist unentbehrlich für die Evolution in gleicher Weise wie die Mutter, aber auf eine unterschiedliche Art und Weise. Der Vater muss sich seiner Wertigkeit in der Familie bewusst sein und muss am Erziehungsauftrag teilnehmen."
Ein anderer Punkt in der Kinder Neuropsychiatrie ist die Bindung und die Trennung.
Die Meisten denken bei Bindung an etwas positives und bei Trennung an etwas negatives.
Im Sinne Montessoris, gehen wir davon aus, dass beide Begriffe positiv belegt sind.
Wenn Trennung und Bindung positiv belegt sind und ineinander übergehen, führt es zur Unabhängigkeit, es kann dann in größerem Maße am Leben teilnehmen.
Ein Grundegedanke und Ziel ist die Unabhängigkeit und die Freiheit des Kindes, was nicht mit dem Alleinlassen gemeint ist. Unabhängigkeit meint aktive Teilnahme und Zusammenarbeit.
Alles beginnt mit einer Trennung, die Eizelle und die Spermien trennen sich, um sich anschließend zu binden. Der nächste Punkt der ist die ZellTEILUNG, die sich dann als Zellhaufen an den Uterus anbindet. Die nächste Trennung findet mit der Geburt statt.
Danach bindet sich das Kind an die Mutterbrust und mit dem Abstillen findet die nächste Trennung statt. Diese Bindung und Trennung erlebet und gestaltet man mit.
Eine schlecht geführte Trennung kann Auswirkungen auf das Kind haben.
Fällt es der Mutter zum Beispiel schwer, das Abstillen aktiv und positiv zu begleiten und verpasst man den Punkt der sensitiven Phase beim Kind für feste Nahrung, wird das Kind eine Abhängigkeit entwickeln, was sich in einer langen Nutzung von Schnuller zeigen kann. Es löst beim Kind immer wieder eine Stresssituation aus, da es sich gewöhnt hat, somit abhängig ist.
Bei der Trennung sollte man nicht davon ausgehen, dass man etwas verliert, sondern dass man Raum für etwas neues gibt!
Das ganze Leben besteht aus Bindung und Trennung z.B. als nächstes vom Elternhaus in die Infant Community, von der Infant Communiy in das Kinderhaus, vom Kinderhaus in die Schule, von der Schule in die Arbeitswelt oder in die Universität, von der Arbeit in die Rente und zum Schluss steht der Tod.
Würde das Leben nicht aus Bindung und Trennung bestehen, wäre niemand da, wo er jetzt ist!
Ein Punkt ist die Rolle des Vaters, die sich in der heutigen Zeit doch schon sehr geändert hat.
Früher war es ganz klar geregelt, der Vater ist der Versorger der Familie, er geht frühs aus dem Haus und kommt am Abend von der Arbeit zurück.
Mit dem Kind hat er erst wirklich Kontakt, wenn es 6 oder 7 Jahre alt ist.
In den letzten 30 Jahren haben Psychologen die Wichtigkeit des Vaters für das Kind herausgefunden.
Früher dachte man, dass das Kind als leeres Gefäß geboren wird, und nichts kann. Doch der sensitive Reichtum zeigt, was das Kind bereits alles aufnimmt.
Das Kind hört schon ganz früh während der Schwangerschaft, somit hört es auch die Stimme des Vaters.
Die Anwesenheit des Vaters macht die Familie erst wirklich möglich.
Alfred Tomatis sagte folgendes:
"Für das Kind ist die Mutter die Erde, die Erde die das Kind akzeptiert und ernährt, aber der Vater ist die Sonne, die es erblühen lässt. Der Vater ist unentbehrlich für die Evolution in gleicher Weise wie die Mutter, aber auf eine unterschiedliche Art und Weise. Der Vater muss sich seiner Wertigkeit in der Familie bewusst sein und muss am Erziehungsauftrag teilnehmen."
Ein anderer Punkt in der Kinder Neuropsychiatrie ist die Bindung und die Trennung.
Die Meisten denken bei Bindung an etwas positives und bei Trennung an etwas negatives.
Im Sinne Montessoris, gehen wir davon aus, dass beide Begriffe positiv belegt sind.
Wenn Trennung und Bindung positiv belegt sind und ineinander übergehen, führt es zur Unabhängigkeit, es kann dann in größerem Maße am Leben teilnehmen.
Ein Grundegedanke und Ziel ist die Unabhängigkeit und die Freiheit des Kindes, was nicht mit dem Alleinlassen gemeint ist. Unabhängigkeit meint aktive Teilnahme und Zusammenarbeit.
Alles beginnt mit einer Trennung, die Eizelle und die Spermien trennen sich, um sich anschließend zu binden. Der nächste Punkt der ist die ZellTEILUNG, die sich dann als Zellhaufen an den Uterus anbindet. Die nächste Trennung findet mit der Geburt statt.
Danach bindet sich das Kind an die Mutterbrust und mit dem Abstillen findet die nächste Trennung statt. Diese Bindung und Trennung erlebet und gestaltet man mit.
Eine schlecht geführte Trennung kann Auswirkungen auf das Kind haben.
Fällt es der Mutter zum Beispiel schwer, das Abstillen aktiv und positiv zu begleiten und verpasst man den Punkt der sensitiven Phase beim Kind für feste Nahrung, wird das Kind eine Abhängigkeit entwickeln, was sich in einer langen Nutzung von Schnuller zeigen kann. Es löst beim Kind immer wieder eine Stresssituation aus, da es sich gewöhnt hat, somit abhängig ist.
Bei der Trennung sollte man nicht davon ausgehen, dass man etwas verliert, sondern dass man Raum für etwas neues gibt!
Das ganze Leben besteht aus Bindung und Trennung z.B. als nächstes vom Elternhaus in die Infant Community, von der Infant Communiy in das Kinderhaus, vom Kinderhaus in die Schule, von der Schule in die Arbeitswelt oder in die Universität, von der Arbeit in die Rente und zum Schluss steht der Tod.
Würde das Leben nicht aus Bindung und Trennung bestehen, wäre niemand da, wo er jetzt ist!
Dienstag, 3. Mai 2011
Ich bin noch da
Hallo es gibt mich noch!
Irgendwie holt mich im Moment die Müdigkeit zu schnell ein, nachdem ich alles für meine Alben in den PC getippt habe.
Aber heute werde ich mal eine kurze Zusammenfassung der letzten Tage geben.
Im Bereich des Essens haben wir Darbietungen erarbeitet wie zum Beispiel
- Banane schälen und schneiden
- Brot streichen
- Auspressen von Zitrusfrüchte
Im Bereich der Kindlichen Neuropsychiatrie studierten wir die 3 Konstitutionellen Typen.
Ein für mich neues, aber sehr spannendes Thema.
Am Anfang der Schwangerschaft findet die Zellteilung statt, nach ca. zwei Wochen legen die Zellen sich in drei Schichten an
Die Ektoderme, die Mesoderme und die Entoderme Schicht.
Der Mensch benötigt alle drei Schichten, jedoch können sie unterschiedlich ausgeprägt sein.
Jeder dieser Typen hat eine unterschiedliche Charakteristik, die für den Erwachsenen von großer Bedeutung ist, wenn es um die Art und Weise des Umganges mit dem Kind geht.
Der Ektoderme Typ
- ist eher zierlich und schmal
- hat nicht die Kraft, lange zu weinen
- schläft viel
- zieht sich zurück
- isst wenig, braucht Zeit zum Essen
Diese Kinder darf man nicht lange weinen lassen, sie müssen wissen, das man da ist, so dass sich das Urvertrauen in die Umwelt und sich selbst bilden kann.
Weint das Kind, weil es Hunger hat, und man kümmert sich nicht um es, wird es schnell aufhören zu weinen und frustriert einschlafen, dadurch verliert es das Vertrauen in die Umwelt und sich selbst.
Erfährt ein Ektodermer Typ solche Situationen dauerhaft, kann es sein, dass es eine pessimistische Lebenseinstellung entwickelt, sie sich schneller zurückziehen in der Schule immer die ruhigen sein werden.
Der Mesoderme Typ
- eher muskulös
- haben viel Energie, ist immer aktiv
- weinen bis man da ist, kann sehr laut sein
- schlafen wenig
- hören früh mit dem Mittagsschlaf auf
- Kind nicht in den Schlaf drängen
- braucht viel Bewegung
Hier ist es wichtig zu schauen, dass sich das Kind nicht "hineinsteigert". Erfährt der Mesoderme Typ oft Ablehnung, aufgrund seiner Aktivität wird es Frust aufbauen. Es sind die Kinder die dann in der Schule für den Lehrer sehr anstrengend sind. Mit dem Wissen, das diese Kinder immer aktiv sein müssen, braucht man immer etwas in der Hinterhand, so dass das Kind immer aktiv werden kann.
Der Entoderme Typ
- ist der Wonneproppen
- es besteht die Gefahr dieses Kind zu verwöhnen
- isst gerne
- Bewusst mit Nahrung umgehen
- Kind zu Aktivitäten motivieren - oft auf den Bauch legen
- nicht zu sehr verhätscheln
Zu den Typen gibt es noch eine Geschichte.
Onkel Fred stirbt.
Der Ektoderme Typ bekommt die Nachricht per Anruf mitgeteilt.
Er bedankt sich, legt auf, geht ins Wohnzimmer, holt Fotoalben heraus und schwelgt in Erinnerungen.
Der Mesoderme Typ bekommt die Nachricht per Anruf mitgeteilt.
Er bedankt sich, legt auf, zieht seine Joggingschuhe an und geht Joggen.
Der Entoderme Typ bekommt die Nachricht per Anruf mitgeteilt.
Er bedankt sich, legt auf, geht in die Küche, nimmt sich etwas zu Essen und zu trinken und telefoniert und die Nachricht anderen mitzuteilen.
Mit dieser Geschichte kann man sich selbst "zuordnen"
Natürlich ist man nie zu 100% ein Typ, aber mit dem Wissen, dass es unterschiedliche Typen gibt und man unterschiedlich mit den entsprechenden Typen umzugehen ist kann das Alltagsleben enorm erleichtern.
Ein weiterer Punkt in der Kindlichen Neuropsychiatrie ist die Einstellung des Erwachsenen.
Hier geht es darum, wie wichtig es für das ungeborene und dann geborene Kind ist, geliebt und akzeptiert zu werden, so wie es ist.
Eric Fromm ein Psychologe sagte: "Kinder brauchen Milch und Honig. Milch alleine ist nicht genug, die Milch steht für das Überleben, der Honig für die Akzeptanz und die Freude am Leben."
Wenn du als Kind akzeptiert bist, musst du dir keine sorgen machen, erfährst du Ablehnung sieht es anders aus.
Es gibt 3 Arten von Ablehnung
Die Offenen Ablehnung
- ist von außen sichtbar, bekommt man mit
- ist nicht unbedingt körperliche Gewalt, kann in Form von keinem Essen sein, oder auch Psychologischer Gewalt
- bekommt immer den Schnuller - signalisiert dem Kind "sei ruhig - du störst" wird immer im Laufstall oder vor dem Fernseher abgesetzt
Der Perfektionismus
- es sind die Kinder die immer die Worte "Ja aber..." zu hören bekommen
- nichts was das Kind macht ist richtig oder gut genug
- Kind erlebt ständiges in Frage stellen
- diese Form von Ablehnung bekommt man eher selten mit
Die Überbehütung
- es ist die gesellschaftlich akzeptierte Form der Ablehnung
- der Erwachsene klebt an dem Kind, lässt es nichts alleine machen
- mischen sich immer ein
- reden die Sätze der Kinder zu ende
- für die Außenwelt sieht es aus als handele es sich um sorgsame Eltern
- Zum Thema Überbehütung gibt es noch die Worte von Gerald Hüther/Neurowissenschaftler: "Die schlimmste Form der Misshandlung ist die Überbehütung, denn dann hat das Kind keine Hürden zu überwinden und die Verknüpfungen im Gehirn können nicht stattfinden!"
Jede Form von Ablehnung muss verhindert werden, da sich das Kind sonst nicht entsprechend entwickeln kann.
Und zu guter letzt, heute Mittag war die erste Obervation.
Es kommen Kinder in die "Vorbereitete Umgebung" zwei Assistenten arbeiten mit ihnen und der Rest der Klasse beobachtet die Kinder. Hierbei ist es natürlich sehr wichtig, wie bei den Hospitationen im Kinderhaus, als Möbelstück zu sein, so dass man nicht auffällt und die Kinder somit beeinflussen würde.
Leider fiel mir das heute mit meinem Beobachtungsjungen sehr schwer, denn der Junge den ich beobachtete war einfach nur genial.
Es war wie bei "Dinner for one", als er den Krug abräumte, Schwung nahm und das ganze Wasser verschüttete, oder als er das ganze Glas beim Austrinken in dem Mund nahm und bei allem sichtlich Spaß hatte.
Herzliche Grüße aus der Schweiz
Nicole
Irgendwie holt mich im Moment die Müdigkeit zu schnell ein, nachdem ich alles für meine Alben in den PC getippt habe.
Aber heute werde ich mal eine kurze Zusammenfassung der letzten Tage geben.
Im Bereich des Essens haben wir Darbietungen erarbeitet wie zum Beispiel
- Banane schälen und schneiden
- Brot streichen
- Auspressen von Zitrusfrüchte
Im Bereich der Kindlichen Neuropsychiatrie studierten wir die 3 Konstitutionellen Typen.
Ein für mich neues, aber sehr spannendes Thema.
Am Anfang der Schwangerschaft findet die Zellteilung statt, nach ca. zwei Wochen legen die Zellen sich in drei Schichten an
Die Ektoderme, die Mesoderme und die Entoderme Schicht.
Der Mensch benötigt alle drei Schichten, jedoch können sie unterschiedlich ausgeprägt sein.
Jeder dieser Typen hat eine unterschiedliche Charakteristik, die für den Erwachsenen von großer Bedeutung ist, wenn es um die Art und Weise des Umganges mit dem Kind geht.
Der Ektoderme Typ
- ist eher zierlich und schmal
- hat nicht die Kraft, lange zu weinen
- schläft viel
- zieht sich zurück
- isst wenig, braucht Zeit zum Essen
Diese Kinder darf man nicht lange weinen lassen, sie müssen wissen, das man da ist, so dass sich das Urvertrauen in die Umwelt und sich selbst bilden kann.
Weint das Kind, weil es Hunger hat, und man kümmert sich nicht um es, wird es schnell aufhören zu weinen und frustriert einschlafen, dadurch verliert es das Vertrauen in die Umwelt und sich selbst.
Erfährt ein Ektodermer Typ solche Situationen dauerhaft, kann es sein, dass es eine pessimistische Lebenseinstellung entwickelt, sie sich schneller zurückziehen in der Schule immer die ruhigen sein werden.
Der Mesoderme Typ
- eher muskulös
- haben viel Energie, ist immer aktiv
- weinen bis man da ist, kann sehr laut sein
- schlafen wenig
- hören früh mit dem Mittagsschlaf auf
- Kind nicht in den Schlaf drängen
- braucht viel Bewegung
Hier ist es wichtig zu schauen, dass sich das Kind nicht "hineinsteigert". Erfährt der Mesoderme Typ oft Ablehnung, aufgrund seiner Aktivität wird es Frust aufbauen. Es sind die Kinder die dann in der Schule für den Lehrer sehr anstrengend sind. Mit dem Wissen, das diese Kinder immer aktiv sein müssen, braucht man immer etwas in der Hinterhand, so dass das Kind immer aktiv werden kann.
Der Entoderme Typ
- ist der Wonneproppen
- es besteht die Gefahr dieses Kind zu verwöhnen
- isst gerne
- Bewusst mit Nahrung umgehen
- Kind zu Aktivitäten motivieren - oft auf den Bauch legen
- nicht zu sehr verhätscheln
Zu den Typen gibt es noch eine Geschichte.
Onkel Fred stirbt.
Der Ektoderme Typ bekommt die Nachricht per Anruf mitgeteilt.
Er bedankt sich, legt auf, geht ins Wohnzimmer, holt Fotoalben heraus und schwelgt in Erinnerungen.
Der Mesoderme Typ bekommt die Nachricht per Anruf mitgeteilt.
Er bedankt sich, legt auf, zieht seine Joggingschuhe an und geht Joggen.
Der Entoderme Typ bekommt die Nachricht per Anruf mitgeteilt.
Er bedankt sich, legt auf, geht in die Küche, nimmt sich etwas zu Essen und zu trinken und telefoniert und die Nachricht anderen mitzuteilen.
Mit dieser Geschichte kann man sich selbst "zuordnen"
Natürlich ist man nie zu 100% ein Typ, aber mit dem Wissen, dass es unterschiedliche Typen gibt und man unterschiedlich mit den entsprechenden Typen umzugehen ist kann das Alltagsleben enorm erleichtern.
Ein weiterer Punkt in der Kindlichen Neuropsychiatrie ist die Einstellung des Erwachsenen.
Hier geht es darum, wie wichtig es für das ungeborene und dann geborene Kind ist, geliebt und akzeptiert zu werden, so wie es ist.
Eric Fromm ein Psychologe sagte: "Kinder brauchen Milch und Honig. Milch alleine ist nicht genug, die Milch steht für das Überleben, der Honig für die Akzeptanz und die Freude am Leben."
Wenn du als Kind akzeptiert bist, musst du dir keine sorgen machen, erfährst du Ablehnung sieht es anders aus.
Es gibt 3 Arten von Ablehnung
Die Offenen Ablehnung
- ist von außen sichtbar, bekommt man mit
- ist nicht unbedingt körperliche Gewalt, kann in Form von keinem Essen sein, oder auch Psychologischer Gewalt
- bekommt immer den Schnuller - signalisiert dem Kind "sei ruhig - du störst" wird immer im Laufstall oder vor dem Fernseher abgesetzt
Der Perfektionismus
- es sind die Kinder die immer die Worte "Ja aber..." zu hören bekommen
- nichts was das Kind macht ist richtig oder gut genug
- Kind erlebt ständiges in Frage stellen
- diese Form von Ablehnung bekommt man eher selten mit
Die Überbehütung
- es ist die gesellschaftlich akzeptierte Form der Ablehnung
- der Erwachsene klebt an dem Kind, lässt es nichts alleine machen
- mischen sich immer ein
- reden die Sätze der Kinder zu ende
- für die Außenwelt sieht es aus als handele es sich um sorgsame Eltern
- Zum Thema Überbehütung gibt es noch die Worte von Gerald Hüther/Neurowissenschaftler: "Die schlimmste Form der Misshandlung ist die Überbehütung, denn dann hat das Kind keine Hürden zu überwinden und die Verknüpfungen im Gehirn können nicht stattfinden!"
Jede Form von Ablehnung muss verhindert werden, da sich das Kind sonst nicht entsprechend entwickeln kann.
Und zu guter letzt, heute Mittag war die erste Obervation.
Es kommen Kinder in die "Vorbereitete Umgebung" zwei Assistenten arbeiten mit ihnen und der Rest der Klasse beobachtet die Kinder. Hierbei ist es natürlich sehr wichtig, wie bei den Hospitationen im Kinderhaus, als Möbelstück zu sein, so dass man nicht auffällt und die Kinder somit beeinflussen würde.
Leider fiel mir das heute mit meinem Beobachtungsjungen sehr schwer, denn der Junge den ich beobachtete war einfach nur genial.
Es war wie bei "Dinner for one", als er den Krug abräumte, Schwung nahm und das ganze Wasser verschüttete, oder als er das ganze Glas beim Austrinken in dem Mund nahm und bei allem sichtlich Spaß hatte.
Herzliche Grüße aus der Schweiz
Nicole
Mittwoch, 27. April 2011
Kinder Neurpsychiatrie und Essen Teil II
Im Bereich der Kinder Neuropsychiatrie war heute das Hauptthema die Systeme der Bewegung.
Hierzu gehören das Skelett-, Muskel-, Nerven- und sensorische System.
Es wurden die Funktionen der einzelnen Systeme besprochen und erläutert.
Am spannendsten fand ich den Bereich indem die Entwicklung der Feinmotorik, in dieser Alterstufe speziell die Entwicklung der Hand sowie die Entwicklung der Grobmotorik, vom saugen und schreien, was das Kind bei der Geburt mit sich bringt, hin zum Aufrechten Gang.
Das interessanteste hierbei fand ich, dass die Entwicklung der Grobmotorik gleich zu sehen ist mit der Entwicklung der Evolution. Hierbei wurde der Aufbau des Gehirns nach Paul Mc Lean erläutert.
Es handelt sich um das so genannte R-System, welches als sensomotirisches Gehirn gesehen wird, es ist für den Bereich des Kriechens, das Ego, den Sexualtrieb, das Leben in der Gegenwart sowie für den Schutz, das Fluchtverhalten zuständig. (Fähigkeiten von Reptilien)
Darum legt sich das Limbische System, welches als Emotionales und kognitives Gehirn genannt wird, dies ist für die so genannte Mutterliebe, den Bereich des Krabbeln, die Steuerung der Hormone, die Entwicklung des Imunsystems und das Leben in der Gegenwart und Vergangenheit zuständig. (Fähigkeiten von Säugetieren)
Die nächste Schicht ist der Neo Kortex, welcher als verbal intellektuelles Gehirn bezeichnet wird, dieser Bereich des Gehirns ist für den aufrechten Gang, Benutzen der Hände, die gegenseitig Pflege, Problemlösungen sowie das Leben in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zuständig. (Fähigkeiten von Primaten und Menschen)
Der Mensch entwickelte noch den Frontallappen, dies ist das Zentrum, indem ich mir Gedanken mache, darüber nachdenke, man hat die Fähigkeit zu reflektieren.
Später kamen noch die Prefrontallappen hinzu, die Humane Gefühle wie Verständnis, Mitgefühl zulassen.
Zum Thema Essen wurden allgemeine Dinge zu folgende Punkten erarbeitet:
- Vorbereitung des Essens
- Decken des Tisches
- Essbereich
- Servieren des Essens
- Abräumen/Aufräumen
In allen Bereichen agieren die Kinder mit!
Hierzu gehören das Skelett-, Muskel-, Nerven- und sensorische System.
Es wurden die Funktionen der einzelnen Systeme besprochen und erläutert.
Am spannendsten fand ich den Bereich indem die Entwicklung der Feinmotorik, in dieser Alterstufe speziell die Entwicklung der Hand sowie die Entwicklung der Grobmotorik, vom saugen und schreien, was das Kind bei der Geburt mit sich bringt, hin zum Aufrechten Gang.
Das interessanteste hierbei fand ich, dass die Entwicklung der Grobmotorik gleich zu sehen ist mit der Entwicklung der Evolution. Hierbei wurde der Aufbau des Gehirns nach Paul Mc Lean erläutert.
Es handelt sich um das so genannte R-System, welches als sensomotirisches Gehirn gesehen wird, es ist für den Bereich des Kriechens, das Ego, den Sexualtrieb, das Leben in der Gegenwart sowie für den Schutz, das Fluchtverhalten zuständig. (Fähigkeiten von Reptilien)
Darum legt sich das Limbische System, welches als Emotionales und kognitives Gehirn genannt wird, dies ist für die so genannte Mutterliebe, den Bereich des Krabbeln, die Steuerung der Hormone, die Entwicklung des Imunsystems und das Leben in der Gegenwart und Vergangenheit zuständig. (Fähigkeiten von Säugetieren)
Die nächste Schicht ist der Neo Kortex, welcher als verbal intellektuelles Gehirn bezeichnet wird, dieser Bereich des Gehirns ist für den aufrechten Gang, Benutzen der Hände, die gegenseitig Pflege, Problemlösungen sowie das Leben in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zuständig. (Fähigkeiten von Primaten und Menschen)
Der Mensch entwickelte noch den Frontallappen, dies ist das Zentrum, indem ich mir Gedanken mache, darüber nachdenke, man hat die Fähigkeit zu reflektieren.
Später kamen noch die Prefrontallappen hinzu, die Humane Gefühle wie Verständnis, Mitgefühl zulassen.
Zum Thema Essen wurden allgemeine Dinge zu folgende Punkten erarbeitet:
- Vorbereitung des Essens
- Decken des Tisches
- Essbereich
- Servieren des Essens
- Abräumen/Aufräumen
In allen Bereichen agieren die Kinder mit!
Dienstag, 26. April 2011
Kinderneuropsychiatrie und Essen
Zwei unterschiedliche Themen, aber sehr spannend.
In der Kinderneuropsychiatrie geht es um die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes.
In der Einführung wurde die Entwicklung der letzten Jahre noch einmal verdeutlicht und für mich sehr spannend, war, wann dieser Umbruch begang.
Früher war der Großteil der Gesellschaft als Handwerker oder Bauer tätig, man lebte in der Großfamilie, lernte von einander und war füreinander da. Jeder hatte seine Aufgabe und wusste wofür er da war.
Mit der Französischen Revolution 1789 veränderte sich das Bewußtsein der Menschen, man stellte die Sozialstruktur und vieles andere in Frage.
Es folgten die Stichworte Liberté, Egalité und Fraternité daraus hinterfragten die Menschen, ob denn jemand der Adelig ist besser ist als die Arbeiterklasse
Der nächste Einschnitt folgte mit der Industriellen Revolution im 19. Jahrhundert, die Familienstruktur änderte sich, das wichtige Bindeglied war nicht mehr da, da es in Fabriken arbeiten ging, die "Alten" und die "Jungen" hatten nicht mehr ihre Aufgabe.
Die fehlende Vorbildfunktion führte oft dazu, dass Jugendliche sich zu Banden zusammenschlossen und unnütze Dinge taten. Es wurden Jugendgerichte gebildet um die anfallenden Straftaten in den Griff zu bekommen. Der Zerfall der Familien fand statt.
Ein Aufschrei in der Bevölkerung macht sich breit und die Schulpflicht wurde eingeführt.
Den dritten einschneidenden Punkt nannten wir die Bildungsrevolution.
Menschen wie Freud, Jung, Pestalozzi und Montessori arbeiteten zur gleichen Zeit.
Aus den Studien von Maria Montessori wurde klar, das die Umgebung der Schlüssel ist, um das Potential des Kindes heraus zu holen, folgender Satz hat mir dazu gut gefallen.
"Wenn die Umgebung nicht zeigt, das man aufrecht geht....
.... der Erwachsene muss als Vorbild agieren."
Das war der kurze Einblick in die Einführung der Kinderneuropsychiatrie.
Im Bereich des Essens möchte ich ein kurzes Beispiel zum Thema Trinken geben.
In der Regel ist es so, dass der Erwachsene dem Kind eingießt und das Kind trinkt.
Was dem Kind natürlich in keinster Weise zur Selbständigkeit hilft.
Für die Selbständigkeit sollte man folgendermaßen agieren:
Der Erwachsene hat den Krug mit Wasser, gießt eine ganz geringe Menge in einen kleineren Krug, den das Kind handhaben kann. In diesem Moment sieht das Kind wie man Wasser eingießt.
Das Kind kann dann den kleinen Krug nehmen und das Wasser in sein Glas gießen.
Bei dem Glas handelt es sich um ein Glas in der Größe eines Schnapsglases.
Die Menge des Wassers ist so gering, das max. ein cm in dem Glas gefüllt ist.
Wenn man mit der Kindergruppe am Tisch sitzt, kann es gut sein, dass man 30 mal Wasser nachgießt, in dem Moment, beobachten die Kinder immer wieder, wie es geht, führen es selbst aus und werden es sehr schnell lernen.
Zur Menge in dem Krug: Gieße nie mehr ein, wie du bereit bist mit einem Lächeln aufzuwischen.
Dieses Beispiel zeigt auf, wieviel mehr Geduld wir Erwachsenen mitbringen müssen, um dem Kind die notwendige Zeit zu geben, um in seine Selbständigkeit zu kommen.
In der Kinderneuropsychiatrie geht es um die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes.
In der Einführung wurde die Entwicklung der letzten Jahre noch einmal verdeutlicht und für mich sehr spannend, war, wann dieser Umbruch begang.
Früher war der Großteil der Gesellschaft als Handwerker oder Bauer tätig, man lebte in der Großfamilie, lernte von einander und war füreinander da. Jeder hatte seine Aufgabe und wusste wofür er da war.
Mit der Französischen Revolution 1789 veränderte sich das Bewußtsein der Menschen, man stellte die Sozialstruktur und vieles andere in Frage.
Es folgten die Stichworte Liberté, Egalité und Fraternité daraus hinterfragten die Menschen, ob denn jemand der Adelig ist besser ist als die Arbeiterklasse
Der nächste Einschnitt folgte mit der Industriellen Revolution im 19. Jahrhundert, die Familienstruktur änderte sich, das wichtige Bindeglied war nicht mehr da, da es in Fabriken arbeiten ging, die "Alten" und die "Jungen" hatten nicht mehr ihre Aufgabe.
Die fehlende Vorbildfunktion führte oft dazu, dass Jugendliche sich zu Banden zusammenschlossen und unnütze Dinge taten. Es wurden Jugendgerichte gebildet um die anfallenden Straftaten in den Griff zu bekommen. Der Zerfall der Familien fand statt.
Ein Aufschrei in der Bevölkerung macht sich breit und die Schulpflicht wurde eingeführt.
Den dritten einschneidenden Punkt nannten wir die Bildungsrevolution.
Menschen wie Freud, Jung, Pestalozzi und Montessori arbeiteten zur gleichen Zeit.
Aus den Studien von Maria Montessori wurde klar, das die Umgebung der Schlüssel ist, um das Potential des Kindes heraus zu holen, folgender Satz hat mir dazu gut gefallen.
"Wenn die Umgebung nicht zeigt, das man aufrecht geht....
.... der Erwachsene muss als Vorbild agieren."
Das war der kurze Einblick in die Einführung der Kinderneuropsychiatrie.
Im Bereich des Essens möchte ich ein kurzes Beispiel zum Thema Trinken geben.
In der Regel ist es so, dass der Erwachsene dem Kind eingießt und das Kind trinkt.
Was dem Kind natürlich in keinster Weise zur Selbständigkeit hilft.
Für die Selbständigkeit sollte man folgendermaßen agieren:
Der Erwachsene hat den Krug mit Wasser, gießt eine ganz geringe Menge in einen kleineren Krug, den das Kind handhaben kann. In diesem Moment sieht das Kind wie man Wasser eingießt.
Das Kind kann dann den kleinen Krug nehmen und das Wasser in sein Glas gießen.
Bei dem Glas handelt es sich um ein Glas in der Größe eines Schnapsglases.
Die Menge des Wassers ist so gering, das max. ein cm in dem Glas gefüllt ist.
Wenn man mit der Kindergruppe am Tisch sitzt, kann es gut sein, dass man 30 mal Wasser nachgießt, in dem Moment, beobachten die Kinder immer wieder, wie es geht, führen es selbst aus und werden es sehr schnell lernen.
Zur Menge in dem Krug: Gieße nie mehr ein, wie du bereit bist mit einem Lächeln aufzuwischen.
Dieses Beispiel zeigt auf, wieviel mehr Geduld wir Erwachsenen mitbringen müssen, um dem Kind die notwendige Zeit zu geben, um in seine Selbständigkeit zu kommen.
Montag, 25. April 2011
Erster Tag
Ich bin noch keine 24 Stunde in der "Schweiz" und hab schon alles hinter mir, was man so braucht,
um ganz viele graue Haare zu bekommen.
Die ersten grauen Haar gab es bereits vor ca. 4 Wochen, als Frau Löffler auf meinen Anrufbeantworter gesprochen hat, wir können nicht in "unsere" Wohnung, da der Chef sie für ein Jahr vermietet hat.
Soviel zum Thema Sicherheit, Struktur und Gewohnheit - das brauchen nicht nur junge Kinder...
Unsere "neue" Wohnung wurde extra für uns hergerichtet und ist sehr schön.
Gestern Abend saßen wir beim Abendessen, unterhielten uns über unsere erlebten Dinge.
Es waren wirklich spannende Gespräche.
Eines kam zum anderen und der Kurs wurde zum Thema unter anderem auch die Dauer des Kurses.
"Da wir ja bis Ende Mai hier sind .... und wir wieder 5 Wochen Kurs haben ...."
Mein Herz hörte auf zu schlagen, ich hatte kein Blut mehr in meinen Adern und der blanke Horror stand mir ins Gesicht geschrieben.
"Das kann nicht sein, wir sind im Frühjahr nur 4 Wochen in der Schweiz"
"Nein, wir haben auf jeden Fall 5 Wochen Kurs!"
"Oh mein Gott, wie soll das denn gehen"
Die Suche nach den Kursunterlagen beginnt, nachdem alle Körbe, Ordner und Schnellhefter auf den Kopf gestellt wurden wurden die wichtigen Unterlagen gefunden...
... wir haben 4 Wochen Kurs - Gott sei dank!
Der erste Schock ist vorbei und mir geht es wieder besser.
Weiter stellte sich heraus, das trotz des überladenen Autos ;-) die Hälfte zu Hause ist, das Sitzkissen, das Ladegerät für den Foto, die Thermoskanne, die Ordner die Hälfte der Lebensmittel, mal schauen, was ich noch so feststellen werde.
Freudestrahlend kamen wir heute früh an - leider gab es keine Lektion.
Wir gingen zum Traditionellen zwanzgerle, man muss versuche ein 20 Rappen Stück in ein Osterei zu werfen und wenn man trifft, bekommt man das Ei mit dem Geldstück, wenn nicht, bekommt der andere das Geldstück. Die Kinder an dem Platz hatten einen Heiden Spaß und wir auch.
Wieder zurück in der Wohnung musste ich feststellen, dass das Internet bei mir nicht geht, bei Andrea aber schon - ich kann Technik die ich nicht beherrsche nicht leiden...
Gott sei dank kam der Bruder der Vermieterin und hat es für mich gemeistert.
Vor lauter Verzweiflung habe ich mein Dancer Mobile aufgehängt und mit viel Geduld ausbalanciert.
Jetzt gehen wir noch ein wenig das schöne Wetter genießen und freuen uns morgen auf einen Informationreichen Tag.
Ach und nebenbei haben wir versucht den Deckel von Andreas Thermoskanne mit Kaugummi zu fixieren ;-)
Frohe Ostern an alle
Nicole
um ganz viele graue Haare zu bekommen.
Die ersten grauen Haar gab es bereits vor ca. 4 Wochen, als Frau Löffler auf meinen Anrufbeantworter gesprochen hat, wir können nicht in "unsere" Wohnung, da der Chef sie für ein Jahr vermietet hat.
Soviel zum Thema Sicherheit, Struktur und Gewohnheit - das brauchen nicht nur junge Kinder...
Unsere "neue" Wohnung wurde extra für uns hergerichtet und ist sehr schön.
Gestern Abend saßen wir beim Abendessen, unterhielten uns über unsere erlebten Dinge.
Es waren wirklich spannende Gespräche.
Eines kam zum anderen und der Kurs wurde zum Thema unter anderem auch die Dauer des Kurses.
"Da wir ja bis Ende Mai hier sind .... und wir wieder 5 Wochen Kurs haben ...."
Mein Herz hörte auf zu schlagen, ich hatte kein Blut mehr in meinen Adern und der blanke Horror stand mir ins Gesicht geschrieben.
"Das kann nicht sein, wir sind im Frühjahr nur 4 Wochen in der Schweiz"
"Nein, wir haben auf jeden Fall 5 Wochen Kurs!"
"Oh mein Gott, wie soll das denn gehen"
Die Suche nach den Kursunterlagen beginnt, nachdem alle Körbe, Ordner und Schnellhefter auf den Kopf gestellt wurden wurden die wichtigen Unterlagen gefunden...
... wir haben 4 Wochen Kurs - Gott sei dank!
Der erste Schock ist vorbei und mir geht es wieder besser.
Weiter stellte sich heraus, das trotz des überladenen Autos ;-) die Hälfte zu Hause ist, das Sitzkissen, das Ladegerät für den Foto, die Thermoskanne, die Ordner die Hälfte der Lebensmittel, mal schauen, was ich noch so feststellen werde.
Freudestrahlend kamen wir heute früh an - leider gab es keine Lektion.
Wir gingen zum Traditionellen zwanzgerle, man muss versuche ein 20 Rappen Stück in ein Osterei zu werfen und wenn man trifft, bekommt man das Ei mit dem Geldstück, wenn nicht, bekommt der andere das Geldstück. Die Kinder an dem Platz hatten einen Heiden Spaß und wir auch.
Wieder zurück in der Wohnung musste ich feststellen, dass das Internet bei mir nicht geht, bei Andrea aber schon - ich kann Technik die ich nicht beherrsche nicht leiden...
Gott sei dank kam der Bruder der Vermieterin und hat es für mich gemeistert.
Vor lauter Verzweiflung habe ich mein Dancer Mobile aufgehängt und mit viel Geduld ausbalanciert.
Jetzt gehen wir noch ein wenig das schöne Wetter genießen und freuen uns morgen auf einen Informationreichen Tag.
Ach und nebenbei haben wir versucht den Deckel von Andreas Thermoskanne mit Kaugummi zu fixieren ;-)
Frohe Ostern an alle
Nicole
Dienstag, 19. Oktober 2010
Toilettentraining
Der heutige Vormittag wurde voll und ganz dem Toilettentraining gewidmet.
Wann beginnt man mit dem Training?
Vorteile von Stoffwindeln. (das sind wirklich sehr viele)
Vorteil von Einwegwindeln (halten sich in Grenzen)
Welche Kleidung ist notwendig, das das Kind trocken werden kann.
Wie sollte man mit dem Kind reden.
Ein wirklich interessantes Thema, vor allem die Pro und Contras der Stoffwindel und Einwegwindel.
Gestern war das Thema die Einrichtung einer Infant Community. Was kommt wo hin und warum.
Das morgige Thema wird sein Anmut und Höflichkeit.
Viele Grüße
Nicole
Wann beginnt man mit dem Training?
Vorteile von Stoffwindeln. (das sind wirklich sehr viele)
Vorteil von Einwegwindeln (halten sich in Grenzen)
Welche Kleidung ist notwendig, das das Kind trocken werden kann.
Wie sollte man mit dem Kind reden.
Ein wirklich interessantes Thema, vor allem die Pro und Contras der Stoffwindel und Einwegwindel.
Gestern war das Thema die Einrichtung einer Infant Community. Was kommt wo hin und warum.
Das morgige Thema wird sein Anmut und Höflichkeit.
Viele Grüße
Nicole
Sonntag, 17. Oktober 2010
Ich bin noch da
Hallo zusammen
bitte entschuldigt, dass ich eine Woche nichts von mir hören lies.
Der Wahnsinn hat mich erreicht, ich war nach meinen Aufschrieben am Abend nicht mehr in der Lage den Blog zu schreiben.
Im Moment sind immer noch Übungen des praktischen Lebens Thema der Vorlesungen.
Es erfordert sehr viele Denkprozesse diese Dinge aufzuschreiben.
Wann mache ich was und vor allem wie.
Geschirr spülen besteht aus ca. 52 Teilschritten und es gibt wirklich sehr viele Übungen des praktischen Lebens ....
Wenn dann unsere Nerven noch durch seltsame, immer wiederkehrende Fragen unserer Mitstudenten enorm in Anspruch genommen werden zehrt es an den Kräften und das einzige, in dem Fall könnte man sagen wir sind dem Wahnsinn sehr nahe. Zum Glück sind Andrea - meine Mitbewohnerin - und ich uns einig, wir versuchen so viel wie möglich zu lachen und uns die Zeit zu versüßen - mit Schweizer Schokolade und am Abend ein Gläschen Wein oder Sekt.
Am Mittwoch waren 4 Mitstudenten von mir und zwei Bekannte aus Zürich im Cirque du soleil in der Vorstellung VAREKAI dieses Erlebnis lässt sich nicht in Worte fassen, es war einfach unglaublich schön. Atemberaubende Kostüme und die akrobatischen Leistungen, alle ohne jegliche Sicherung einfach bewundernswert.
Gestern fuhren wir zu IKEA nach Dietlikon - nachdem ich meinen Vormittag meinem Auto gewidmet hatte, mit ihm zum ADAC fuhr, da es der Meinung war es müsse erst mal lange nicht anspringen.
Es wird Zeit, dass sich der Block dem Ende nähert :-)
Heute Mittag fahren wir nach Zürich in das Kunsthaus zur Picasso Ausstellung.
Einen wunderschönen Sonntag
Liebe Grüße Nicole
bitte entschuldigt, dass ich eine Woche nichts von mir hören lies.
Der Wahnsinn hat mich erreicht, ich war nach meinen Aufschrieben am Abend nicht mehr in der Lage den Blog zu schreiben.
Im Moment sind immer noch Übungen des praktischen Lebens Thema der Vorlesungen.
Es erfordert sehr viele Denkprozesse diese Dinge aufzuschreiben.
Wann mache ich was und vor allem wie.
Geschirr spülen besteht aus ca. 52 Teilschritten und es gibt wirklich sehr viele Übungen des praktischen Lebens ....
Wenn dann unsere Nerven noch durch seltsame, immer wiederkehrende Fragen unserer Mitstudenten enorm in Anspruch genommen werden zehrt es an den Kräften und das einzige, in dem Fall könnte man sagen wir sind dem Wahnsinn sehr nahe. Zum Glück sind Andrea - meine Mitbewohnerin - und ich uns einig, wir versuchen so viel wie möglich zu lachen und uns die Zeit zu versüßen - mit Schweizer Schokolade und am Abend ein Gläschen Wein oder Sekt.
Am Mittwoch waren 4 Mitstudenten von mir und zwei Bekannte aus Zürich im Cirque du soleil in der Vorstellung VAREKAI dieses Erlebnis lässt sich nicht in Worte fassen, es war einfach unglaublich schön. Atemberaubende Kostüme und die akrobatischen Leistungen, alle ohne jegliche Sicherung einfach bewundernswert.
Gestern fuhren wir zu IKEA nach Dietlikon - nachdem ich meinen Vormittag meinem Auto gewidmet hatte, mit ihm zum ADAC fuhr, da es der Meinung war es müsse erst mal lange nicht anspringen.
Es wird Zeit, dass sich der Block dem Ende nähert :-)
Heute Mittag fahren wir nach Zürich in das Kunsthaus zur Picasso Ausstellung.
Einen wunderschönen Sonntag
Liebe Grüße Nicole
Sonntag, 10. Oktober 2010
Psycho Sensomotorische Zeitleiste
Das Ausmalen der Psycho Sensomotirischen Zeitleiste hat jetzt 10 Stunden in Anspruch genommen.
Ich würde sagen, der heutige Sonntag war ein Malmarathon :-)
Morgen werde ich die Zeitleiste abzeichnen lassen, damit ist ein weiterer To Do Punkt erledigt.
Am Samstag habe ich auch einen Marathon geleistet, durch die verschiedenen Brockenhäuser in Zürich.
Das ist wie ein Flohmarkt bei uns allerdings in festen Gebäuden und sehr gut organisiert.
Der letzte allerdings war der Hammer, eine alte Tiefgarage dient hier als Gebäude, für mich war es die absolute Reizüberflutung da war so viel in Regalen gestanden, dass ich vor lauter Wald die Bäume nicht sah.
War ich froh, als der Rest endlich fertig war mit der "Shoping Tour"
Um meine Ordnung beizubehalten werde ich jetzt mal meine Sachen für morgen vorbereiten.
Eine wunderschöne Woche wünscht
Nicole
Ich würde sagen, der heutige Sonntag war ein Malmarathon :-)
Morgen werde ich die Zeitleiste abzeichnen lassen, damit ist ein weiterer To Do Punkt erledigt.
Am Samstag habe ich auch einen Marathon geleistet, durch die verschiedenen Brockenhäuser in Zürich.
Das ist wie ein Flohmarkt bei uns allerdings in festen Gebäuden und sehr gut organisiert.
Der letzte allerdings war der Hammer, eine alte Tiefgarage dient hier als Gebäude, für mich war es die absolute Reizüberflutung da war so viel in Regalen gestanden, dass ich vor lauter Wald die Bäume nicht sah.
War ich froh, als der Rest endlich fertig war mit der "Shoping Tour"
Um meine Ordnung beizubehalten werde ich jetzt mal meine Sachen für morgen vorbereiten.
Eine wunderschöne Woche wünscht
Nicole
Freitag, 8. Oktober 2010
Übungen des praktischen Lebens
Wie zeige ich dem Kind, wie es die Hände in einer Schüssel wäscht,
wie es Haare kämmt, wie es die Nase putzt, wie es die Schuhe putzt oder wie es die Zähne putzt.
Hört sich alles ganz einfach an, wir kennen es, wir können es.
Aber wie schaut es bei einem Kind aus, das gerade mal 16 Monate alt ist.
Es muss es erst lernen.
Dinge die sich ganz einfach anhören werden richtig komplex, wenn man sich der Bewegunganalyse der einzelnen Bereiche widmet.
Das Hände waschen ist sage und schreibe 3 Seiten lang geworden
Was ich auch besonders spannend finde, ist die Tatsache, dass die Dinge, die wir hier für die Altersgruppe 0-3 Jahre lernen in der Altersgruppe 3-6 Jahre auch haben. Was wiederrum bedeutet, dass wir es im Kinderhaus gar nicht mehr benötigen würden, wenn die Kinder vorher bereits die Möglichkeit hätten es zu lernen.
Leider ist in unserer schnelllebigen Gesellschaft wenig Zeit vorhanden, den Kindern die notwendige Geduld bereit zu stellen um diese Dinge schon so früh zu lernen.
Ich wünsche jedem kleinen Lebewesen auf dieser Erde, dass es die Zeit bekommt, die es braucht, um sich selbst entfalten zu können, weit weg von jeglicher Kurzlebigkeit und jeglichem Stress.
Viele Grüße aus der sonnigen Schweiz und schöne erholsame Herbstferien (für alle die welche haben) wünscht euch
Nicole
wie es Haare kämmt, wie es die Nase putzt, wie es die Schuhe putzt oder wie es die Zähne putzt.
Hört sich alles ganz einfach an, wir kennen es, wir können es.
Aber wie schaut es bei einem Kind aus, das gerade mal 16 Monate alt ist.
Es muss es erst lernen.
Dinge die sich ganz einfach anhören werden richtig komplex, wenn man sich der Bewegunganalyse der einzelnen Bereiche widmet.
Das Hände waschen ist sage und schreibe 3 Seiten lang geworden
Was ich auch besonders spannend finde, ist die Tatsache, dass die Dinge, die wir hier für die Altersgruppe 0-3 Jahre lernen in der Altersgruppe 3-6 Jahre auch haben. Was wiederrum bedeutet, dass wir es im Kinderhaus gar nicht mehr benötigen würden, wenn die Kinder vorher bereits die Möglichkeit hätten es zu lernen.
Leider ist in unserer schnelllebigen Gesellschaft wenig Zeit vorhanden, den Kindern die notwendige Geduld bereit zu stellen um diese Dinge schon so früh zu lernen.
Ich wünsche jedem kleinen Lebewesen auf dieser Erde, dass es die Zeit bekommt, die es braucht, um sich selbst entfalten zu können, weit weg von jeglicher Kurzlebigkeit und jeglichem Stress.
Viele Grüße aus der sonnigen Schweiz und schöne erholsame Herbstferien (für alle die welche haben) wünscht euch
Nicole
Donnerstag, 7. Oktober 2010
Ordnung ist das halbe Leben
Dieser Spruch ist schon ganz schön alt.
Heute habe ich mal wieder erfahren, wie wichtig Ordnung ist, und was eine "gestörte Ordnung" doch den ganzen Tag durcheinander bringen kann.
So mal von Vorne:
Normalerweise bereite ich mir am Abend meine Thermoskanne und meinen Becher für den Tee vor, so dass man am Morgen nur noch heißes Wasser darauf gießen muss.
Gestern Abend war ich zu müde oder zu faul, wie auch immer man es bezeichnen will, ich dachte mir, das mach ich schön morgen früh.
Heute Morgen stand ich auf und nichts war an seinem Platz, zudem mussten wir noch ein Skript ausdrucken, das zudem noch formatiert werden musste.
Und schon war die Ordnung des morgenetlichen Ablaufes zerstört, wir fuhren 3 Minuten später weg, mussten viel weiter weg Parken und unser "Stammplatz" am Bahnhof war auch schon belegt.
Um zur inneren Ruhe zu finden hörte ich erst mal eine halbe Stunde Sportfreunde Stiller live in New York, das half dann ein wenig.
So begannder Tag und das alles nur, weil die Thermoskanne nicht ihren Platz hatte ;-)
Soviel zum Thema immer wiederkehrende Ordnung und die darausfolgende Sicherheit.
Wenn bei einem Erwachsenen eine nicht vorbereitete Thermoskanne den Tag so beeinflussen kann, kann man wirklich besser nachvollziehen, welche Folgen das bei Kindern haben kann, die noch nicht so kompensieren können wie wir.
Die Vorlesung heute früh handelte weiter von den Übungen des praktischen Lebens, wie trage ich einen Eimer, wie leere ich einen Eimer aus.
Weiter ging es mit dem Thema Sorge für die Person, wie ziehe ich Jacke, Hose, Socken, Shirt oder Schuhe an.
Als Darbietung zeigte uns Patricia Händewaschen am Waschbecken.
Am Mittag kam Léopold als Beobachtungkind.
So ich bereite jetzt mal meine Thermoskanne für morgen früh vor, in der Hoffnung, dass der Morgen dann besser startet ;-)
Liebe Grüße
Nicole
Heute habe ich mal wieder erfahren, wie wichtig Ordnung ist, und was eine "gestörte Ordnung" doch den ganzen Tag durcheinander bringen kann.
So mal von Vorne:
Normalerweise bereite ich mir am Abend meine Thermoskanne und meinen Becher für den Tee vor, so dass man am Morgen nur noch heißes Wasser darauf gießen muss.
Gestern Abend war ich zu müde oder zu faul, wie auch immer man es bezeichnen will, ich dachte mir, das mach ich schön morgen früh.
Heute Morgen stand ich auf und nichts war an seinem Platz, zudem mussten wir noch ein Skript ausdrucken, das zudem noch formatiert werden musste.
Und schon war die Ordnung des morgenetlichen Ablaufes zerstört, wir fuhren 3 Minuten später weg, mussten viel weiter weg Parken und unser "Stammplatz" am Bahnhof war auch schon belegt.
Um zur inneren Ruhe zu finden hörte ich erst mal eine halbe Stunde Sportfreunde Stiller live in New York, das half dann ein wenig.
So begannder Tag und das alles nur, weil die Thermoskanne nicht ihren Platz hatte ;-)
Soviel zum Thema immer wiederkehrende Ordnung und die darausfolgende Sicherheit.
Wenn bei einem Erwachsenen eine nicht vorbereitete Thermoskanne den Tag so beeinflussen kann, kann man wirklich besser nachvollziehen, welche Folgen das bei Kindern haben kann, die noch nicht so kompensieren können wie wir.
Die Vorlesung heute früh handelte weiter von den Übungen des praktischen Lebens, wie trage ich einen Eimer, wie leere ich einen Eimer aus.
Weiter ging es mit dem Thema Sorge für die Person, wie ziehe ich Jacke, Hose, Socken, Shirt oder Schuhe an.
Als Darbietung zeigte uns Patricia Händewaschen am Waschbecken.
Am Mittag kam Léopold als Beobachtungkind.
So ich bereite jetzt mal meine Thermoskanne für morgen früh vor, in der Hoffnung, dass der Morgen dann besser startet ;-)
Liebe Grüße
Nicole
Mittwoch, 6. Oktober 2010
Bergfest
Heute feiern wir Bergfest, wir sind an der Spitze angekommen, die eine Hälfte haben wir hinter uns, die zweite Hälfte haben wir vor uns.
Trotzt des "Feiertages" gab es heute neue Vorträge, die alle in den PC getippt werden "wollen" oder doch "müssen" naja ich würde sagen immer alles positiv sehen :-)
Heute war der Inhalt der Vorlesung die Einführung in die Übungen des praktischen Lebens, folgende Sätze haben mir in der heutigen Vorlesung am besten gefallen.
Kinder verspüren den Drang mitzuarbeiten, sie möchten so werden, wie der Erwachsene es vorlebt, das Kind passt sich an die "erwachsenen" Welt an. Wir sind die großen Vorbilder der Kinder, lassen wir sie an "unserer" Welt teilhaben, lassen wir unsere Welt zur Welt der Kinder werden.
Wir geben ihnen die Möglichkeit, all die Dinge zu tun, die wir auch tun, jedoch passend in der Größe für das "kleine Kind" Wir haben einen 10 Liter Eimer zum Wischen des Bodens, und das Kind hat einen Eimer, der 0,5 Liter fasst, aber es kann uns nach tun, mit Freude.
Am Nachmittag Beobachteten wir wieder zwei Kinder wir hatten Besuch von Sinischa und Rosa Maria. Sinischa ist 5 Monate alt und Rosa Maria hat das stolze Alter von 6 Monaten. Ich bin immer wieder hin und weg, was so junge Wesen schon für eine Konzentration an den Tag legen.
Herzliche Grüße
Nicole
Trotzt des "Feiertages" gab es heute neue Vorträge, die alle in den PC getippt werden "wollen" oder doch "müssen" naja ich würde sagen immer alles positiv sehen :-)
Heute war der Inhalt der Vorlesung die Einführung in die Übungen des praktischen Lebens, folgende Sätze haben mir in der heutigen Vorlesung am besten gefallen.
Kinder verspüren den Drang mitzuarbeiten, sie möchten so werden, wie der Erwachsene es vorlebt, das Kind passt sich an die "erwachsenen" Welt an. Wir sind die großen Vorbilder der Kinder, lassen wir sie an "unserer" Welt teilhaben, lassen wir unsere Welt zur Welt der Kinder werden.
Wir geben ihnen die Möglichkeit, all die Dinge zu tun, die wir auch tun, jedoch passend in der Größe für das "kleine Kind" Wir haben einen 10 Liter Eimer zum Wischen des Bodens, und das Kind hat einen Eimer, der 0,5 Liter fasst, aber es kann uns nach tun, mit Freude.
Am Nachmittag Beobachteten wir wieder zwei Kinder wir hatten Besuch von Sinischa und Rosa Maria. Sinischa ist 5 Monate alt und Rosa Maria hat das stolze Alter von 6 Monaten. Ich bin immer wieder hin und weg, was so junge Wesen schon für eine Konzentration an den Tag legen.
Herzliche Grüße
Nicole
Dienstag, 5. Oktober 2010
Ein Hallo aus der Schweiz
Ein Aufschlussreicher Tag liegt hinter mir, der heutige Vortrag beinhaltete das Thema
Freiheit und Grenzen.
Freiheit kann man nur im Rahmen von Grenzen erreichen, denn nur, wenn ich weiß, wie was funktioniert, kann ich die entsprechende Freiheit in Anspruch nehmen.
Für Erwachsene wurde heute ein ganz einfaches Beispiel aufgeführt.
Ich kann und darf Auto fahren. Ich darf überall hin fahren, jedoch ist es Voraussetzung, dass ich die Verkehrsregeln kenne und mich daran halte. Halte ich mich nicht daran, folgt eine Konsequenz in Form von Geldstrafe oder Führerscheinentzug.
Nach diesem System ist auch mit den Kindern zu agieren.
Gibt man den Kindern ganz klare "Regeln" vor, kann es sich daran Orientieren, diese Orientierung gibt wieder Sicherheit, mit der Sicherheit kommt das Kind zur Freiheit.
Jedoch schafft es das Kind nicht alleine, es benötigt die Unterstützung des Erwachsenen.
Der Erwachsene zeigt dem Kind, welche Möglichkeiten es hat und zwischen diesen Möglichkeiten kann das Kind selbst entscheiden.
Wichtig ist dem Kind nur Möglichkeiten / Konsequenzen aufzuzeigen, die man genau so einhalten kann.
Dinge wie wenn du nicht mitgehst, dann bleibst du hier, hält man nicht ein, man lässt sein Kind ja nicht auf dem Spielplatz übernachten.
Am Nachmittag war wieder Beobachtung angesagt heute durften Lana und ich wieder mit den Kindern arbeiten.
Léopold kam zu uns und erkannte sofort die Materialien von gestern.
Zu Léopold kam noch Dylan, Dominic und Sinischa hinzu.
Es bringt mich immer wieder zum staunen, was so junge Kinder schon alles können und wie schnell sie Dinge durchschauen und verstehen.
Einen lieben Gruß
Nicole
Freiheit und Grenzen.
Freiheit kann man nur im Rahmen von Grenzen erreichen, denn nur, wenn ich weiß, wie was funktioniert, kann ich die entsprechende Freiheit in Anspruch nehmen.
Für Erwachsene wurde heute ein ganz einfaches Beispiel aufgeführt.
Ich kann und darf Auto fahren. Ich darf überall hin fahren, jedoch ist es Voraussetzung, dass ich die Verkehrsregeln kenne und mich daran halte. Halte ich mich nicht daran, folgt eine Konsequenz in Form von Geldstrafe oder Führerscheinentzug.
Nach diesem System ist auch mit den Kindern zu agieren.
Gibt man den Kindern ganz klare "Regeln" vor, kann es sich daran Orientieren, diese Orientierung gibt wieder Sicherheit, mit der Sicherheit kommt das Kind zur Freiheit.
Jedoch schafft es das Kind nicht alleine, es benötigt die Unterstützung des Erwachsenen.
Der Erwachsene zeigt dem Kind, welche Möglichkeiten es hat und zwischen diesen Möglichkeiten kann das Kind selbst entscheiden.
Wichtig ist dem Kind nur Möglichkeiten / Konsequenzen aufzuzeigen, die man genau so einhalten kann.
Dinge wie wenn du nicht mitgehst, dann bleibst du hier, hält man nicht ein, man lässt sein Kind ja nicht auf dem Spielplatz übernachten.
Am Nachmittag war wieder Beobachtung angesagt heute durften Lana und ich wieder mit den Kindern arbeiten.
Léopold kam zu uns und erkannte sofort die Materialien von gestern.
Zu Léopold kam noch Dylan, Dominic und Sinischa hinzu.
Es bringt mich immer wieder zum staunen, was so junge Kinder schon alles können und wie schnell sie Dinge durchschauen und verstehen.
Einen lieben Gruß
Nicole
Montag, 4. Oktober 2010
Bin wieder zurück
Leider gab es eine kurze Pause in meinem Blog, ich lag Freitag und Samstag krank im Bett mit der Hoffnung schnell wieder gesund zu werden.
Am Sonntag fühlte ich mich wieder fit und fuhr nach Zürich.
Es war traumhaftes Wetter und ich stieg die ca. 128 Stufen den Turm des Grossmünster hinauf - da merkte ich, dass ich doch noch nicht ganz so fit bin, mein Husten meldete sich zurück, aber für diese Aussicht, nehme ich gerne den Husten in Kauf.
Hier ein paar Fotos:
Nach dem Abstieg war mein nächstes Ziel der See - für mich als "Landei" ist es wirklich faszinierend, was sich hier am See für Menschen aufhalten unter dem Motto sehen und gesehen werden.
Hier die Eindrücke auf dem Weg zum See und vom See direkt:
Auf dem Weg zum Hauptbahnhof konnte ich einen tollen Schaufensterbummel machen mal sehen, was ich mir noch leiste, eine Handtasche von Prada für ca. 3.000 CHF oder doch nur eine Geldbörse von Prada für ca. 1.000 CHF ;-)
Auf dem Weg zur Ferienwohnung konnte ich noch ein paar tolle Bilder einfangen:
Ach die Berge sind doch was tolles, auch wenn sie noch ein ganzes Stück weit weg sind.
Im heutigen Vortrag ging es um die Psychomotorische Zeitleiste, was, warum, wo steht.
Am Nachmittag hatten wir unsere erste Observation mit Léopold hierbei durfte Lana und ich die Dauerbeschäftigung von ihm übernhemen, mit unseren ganzen tollen Materialien, die es für diese Altergruppe gibt. Man kommt ich schon etwas komisch vor wenn 18 Mitstudenten im Halbkreis um die "vorbereitete Umgebung" sitzen, in der wir mit dem kleinen Léopold "arbeiten" und für 2,5 Stunden alles Aufschreiben.
Viele Grüße aus der sonnigen Schweiz
Nicole
Am Sonntag fühlte ich mich wieder fit und fuhr nach Zürich.
Es war traumhaftes Wetter und ich stieg die ca. 128 Stufen den Turm des Grossmünster hinauf - da merkte ich, dass ich doch noch nicht ganz so fit bin, mein Husten meldete sich zurück, aber für diese Aussicht, nehme ich gerne den Husten in Kauf.
Hier ein paar Fotos:
Nach dem Abstieg war mein nächstes Ziel der See - für mich als "Landei" ist es wirklich faszinierend, was sich hier am See für Menschen aufhalten unter dem Motto sehen und gesehen werden.
Hier die Eindrücke auf dem Weg zum See und vom See direkt:
Auf dem Weg zum Hauptbahnhof konnte ich einen tollen Schaufensterbummel machen mal sehen, was ich mir noch leiste, eine Handtasche von Prada für ca. 3.000 CHF oder doch nur eine Geldbörse von Prada für ca. 1.000 CHF ;-)
Auf dem Weg zur Ferienwohnung konnte ich noch ein paar tolle Bilder einfangen:
Ach die Berge sind doch was tolles, auch wenn sie noch ein ganzes Stück weit weg sind.
Im heutigen Vortrag ging es um die Psychomotorische Zeitleiste, was, warum, wo steht.
Am Nachmittag hatten wir unsere erste Observation mit Léopold hierbei durfte Lana und ich die Dauerbeschäftigung von ihm übernhemen, mit unseren ganzen tollen Materialien, die es für diese Altergruppe gibt. Man kommt ich schon etwas komisch vor wenn 18 Mitstudenten im Halbkreis um die "vorbereitete Umgebung" sitzen, in der wir mit dem kleinen Léopold "arbeiten" und für 2,5 Stunden alles Aufschreiben.
Viele Grüße aus der sonnigen Schweiz
Nicole
Mittwoch, 29. September 2010
Sprache
Der heutige Tag wurde voll und ganz der Sprache gewidmet.
Ich weiß gar nicht, wie ich meine Begeisterung in den Blog schreiben soll.
Sprache ist ein wirklich wichtiges Thema und noch wichtiger ist die Art und Weise wie wir als Erwachsene in Zusammenarbeit mit dem Kind mit Sprache umgehen.
Man muss sich wirklich bewusst macht, dass das Kind bereits im Mutterleib zu hören beginnt und wenn das Kind auf der Welt ist, in der Zeit vom 08.-10 Monat das aktive Sprachverständnis einsetzt.
Das wichtigste ist, dem Kind die Zeit zu geben, Sprache zu hören und die Möglichkeit zu haben selbst zu sprechen, mit dem Gefühl, es hört mir jemand zu und die Person findet gut, was ich erzähle.
Nach der Schule traf ich mich mit einem Freund, der jetzt in Zürich wohnt und arbeitet, ich konnte für einen Nachmittag den Flair von Zürich genießen - es ist wirklich schön hier.
Dann durfte ich mir noch seinen Arbeitsplatz von außen anschauen und die Aussicht über Zürich genießen. Wenn ich Glück habe bekomme ich im Laufe der nächsten 3 Wochen noch eine Hotelführung, dies muss allerdings erst angemeldet werden.
Wenn es jemanden interessiert, unter der Website www.thedoldergrand.com kann man einen kleinen virtuellen Rundgang durch das Hotel machen - es ist der absolute Wahnsinn.
Morgen Nachmittag gehen wir in Zürich auf die Kreativmesse um zu schauen, ob wir Dinge für unsere Materialherstellung finden.
Viele Grüße aus der herbstlichen, noch mit Sonne verbundenen Schweiz.
Nicole
Ich weiß gar nicht, wie ich meine Begeisterung in den Blog schreiben soll.
Sprache ist ein wirklich wichtiges Thema und noch wichtiger ist die Art und Weise wie wir als Erwachsene in Zusammenarbeit mit dem Kind mit Sprache umgehen.
Man muss sich wirklich bewusst macht, dass das Kind bereits im Mutterleib zu hören beginnt und wenn das Kind auf der Welt ist, in der Zeit vom 08.-10 Monat das aktive Sprachverständnis einsetzt.
Das wichtigste ist, dem Kind die Zeit zu geben, Sprache zu hören und die Möglichkeit zu haben selbst zu sprechen, mit dem Gefühl, es hört mir jemand zu und die Person findet gut, was ich erzähle.
Nach der Schule traf ich mich mit einem Freund, der jetzt in Zürich wohnt und arbeitet, ich konnte für einen Nachmittag den Flair von Zürich genießen - es ist wirklich schön hier.
Dann durfte ich mir noch seinen Arbeitsplatz von außen anschauen und die Aussicht über Zürich genießen. Wenn ich Glück habe bekomme ich im Laufe der nächsten 3 Wochen noch eine Hotelführung, dies muss allerdings erst angemeldet werden.
Wenn es jemanden interessiert, unter der Website www.thedoldergrand.com kann man einen kleinen virtuellen Rundgang durch das Hotel machen - es ist der absolute Wahnsinn.
Morgen Nachmittag gehen wir in Zürich auf die Kreativmesse um zu schauen, ob wir Dinge für unsere Materialherstellung finden.
Viele Grüße aus der herbstlichen, noch mit Sonne verbundenen Schweiz.
Nicole
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